Antriebswelle professionell einbauen

Antriebswelle professionell einbauen
- keine Beschädigungen riskieren
- größtmögliche Typenabdeckung
- Die Lösung für Antriebswellen mit straffem Keilnutprofil

Wenn man die Antriebswelle komplett ausbauen muss, kann man ganz schön ins Schwitzen geraten. Denn bei einigen Fahrzeugen lässt sich die Verzahnung des Gelenkwellenstumpfes nur sehr schwer wieder in die der Radnabe einpassen. Wer hier patzt, riskiert schwerwiegende Beschädigungen. Und das kann teuer werden. Der neue Antriebswellen-Einziehwerkzeug-Satz von KS Tools hilft dem Mechaniker dabei, diese Arbeit schnell und ohne Beschädigungen an den empfindlichen und teuren Teilen auszuführen. Der Satz passt für gängige Fahrzeuge und deckt etwa 95 Prozent des europäischen Fahrzeugbestands ab. Die Produktnummer bei KS Tools ist die 150.2750.


Bei einigen Reparaturen ist es nötig, die Antriebswelle komplett aus- und im Anschluss wieder einzubauen, zum Beispiel bei einem Radlager-Wechsel, einem Austausch der Gelenkwellen-Manschette oder der kompletten Gelenkwelle. Doch geht der Ein- und Ausbau der Antriebswelle nicht immer ohne Komplikationen vonstatten.
Denn bei vielen Autos ist das Einpassen der Verzahnung des Gelenkwellenstumpfes in das Gegenprofil der Radnabe feinfühlige Millimeterarbeit und oft auch ein wahrer Kraftakt. Wer hier patzt, riskiert Schäden an den Verzahnungen oder an der Gelenkwellen-Manschette. Und genau aus diesem Grund ist auch Gewalt nicht angebracht. Ein Hammerschlag, vorausgesetzt man kann ihn irgendwo ansetzen, kann fatale Folgen haben. Genau hier hilft das neue Werkzeug von KS Tools.
Der Antriebswellen-Einziehwerkzeug-Satz ist dazu geeignet, die Gelenkwelle ein oder die Radnabe aufzuziehen. Häufig passiert es auch, dass sich das Keilnutprofil ein Stück weit in das Gegenstück auf der Radnabe einstecken lässt, sich dann aber verklemmt. Will man nun die Achsmutter auf den Antriebswellenstumpf aufschrauben, stehen nicht genügend Gewindegänge heraus, um sie sicher zu befestigen. Gleichzeitig ist dann auch das Risiko hoch, das Gewinde zu zerstören, weil die Mutter belastet wird, obwohl nur ein bis zwei Gewindegänge im Eingriff stehen. Eine heikle Situation, die viel Fingerspitzengefühl erfordert.
Diese Probleme treten besonders bei Fahrzeugen auf, bei denen die Antriebswellen mit einem besonders fein gezahnten Keilnutprofil ausgestattet sind. Wer das KS Tools Gelenkwellen-Einziehwerkzeug einsetzt, kann einfach ausgedrückt den Antriebswellenstumpf verlängern und mit einer Einziehvorrichtung verbinden. Dies wird möglich durch die verschiedenen Gewindeadapter, welche extrem dünnwandig sind, so dass der Außendurchmesser schlanker ist als die Radnabenbohrung. In der Praxis wird der Gewindeadapter auf den Antriebswellenstumpf aufgeschraubt und dann die Antriebswelle so weit wie möglich in der Radnabe platziert. Nun wird die Gewindespindel von vorn in die Radnabenbohrung geführt und mit dem Gewindeadapter auf dem Antriebswellenstumpf verbunden. Am Ende werden noch Glocke (Hülse) und Druckmutter mit Lager auf der Spindel platziert und fertig ist das Einzieh- Werkzeug.
Zieht man dann die Druckmutter an, wird die Antriebswelle mit der nötigen Kraft in das Keilnutprofil der Radnabe eingezogen. Bevor man mit dem Anzug der Druckmutter beginnt, sollte man sich davon überzeugen, dass beide Keilnutprofile sauber ineinander greifen können. Das Drucklager in der Glocke minimiert dabei die Reibung und sorgt für gleichmäßigen Zug.
Der Satz wird mit zehn unterschiedlichen Gewindehülsen für gängige Fahrzeuge geliefert. Für sogenannte Hohlwellen wie sie beispielsweise bei VW und Audi vorkommen, sind zusätzlich zwei Gewinde-Adapter (M14+M16) im Sortiment enthalten. Geliefert wird das Werkzeug im stabilen Kunststoffkoffer.

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